Der Piccolino wird von der Firma Roehnert Kunststoffdesign in Wuppertal hergestellt. Im Vergleich zum Schneckenhaus mit ca. 200 kg ist dieses Modell mit einem Leergewicht von ca. 120 kg noch leichter zu ziehen und durch die Kunststoffverarbeitung wahrscheinlich auch etwas widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen.
Das Retrodesign wurde bewusst gewählt, damit der Wohnwagen mit Oldtimern wie der BMW Isetta, dem Fiat 500, dem Goggomobil, Trikes, dem VW-Käfer, etc. harmoniert.
http://www.roehnert.de/
Was kann mein Auto eigentlich ziehen? Das ist eine grundsätzliche Frage, die nicht auf die Ästhetik sondern auf die Durchführbarkeit abzielt. Wer es genau wissen möchte, sollte in seinen Fahrzeugschein sehen. Dort finden sich Angaben zu gebremster und nicht gebremster Anhängerlast. Einen genauen Überblick zu Preisen und technischen Details sowie ein neues Kleinstwohnwagenmodell finden sich im Teil 3 dieser Reihe.
Ist es die Finanzkrise oder ist es Nostalgie? Es gibt immer mehr Kleinstwohnwagen. Das wirft die Frage auf, ob sich die Kundschaft auf alte Werte besinnt oder nur dem Charme eines Retrodesigns erliegt. Auf der Suche nach einem treuen Gefährten auf Rädern bin ich auf dieses interessante Thema gestoßen, denn ich möchte keinen gebrauchten und reparaturanfälligen Bulli T3 mit verschwiegenen Mängeln kaufen und auch nicht über 30.000 Euro für einen Neuwagen bezahlen. Erfahrungswerte eben. Meine Web-Recherche brachte drei Modelle hervor, welche ich in der nächsten Zeit hier vorstellen möchte…
Der Schneckenhaus Wohnwagen ist ein Kleinst-Wohnwagen, der von vielen Oldtimerautos wie der Ente, dem Fiat 500, dem Käfer, der Isetta, dem Goggo, aber auch vom neueren Smart gut gezogen werden kann.
Ohne dieses Modell vor Ort besichtigt zu haben, scheint es mir doch mit einem Kleinwagen leicht ziehbar zu sein. Man braucht sich schließlich nur die leichte Verarbeitung anzuschauen:
Vor ein paar Tagen meldete der Radiosender Bayern 1, dass Wölfe - vermutlich aus Ostdeutschland - in Bayern einwandern würden. So lautete zumindest die etwas hetzerische Anmoderation des Beitrags.
Den Wahrheitsgehalt der Meldung beweist das Bild einer Fotofalle aus dem Fichtelgebirge. Bayern scheint wirklich ein immer beliebteres Zuwanderungsland zu werden. Leider vermute ich, dass solche Beiträge eher den Jagt- als den Schutztrieb fördern.
Während ich auf mein Weißwurstfrühstück wartete, kam ich nicht umhin ein Gespräch unter Bayern zu belauschen. Irgendwo unterhalb des Latschenkopfs im Skigebiet Lenggries unterhielten sich vier junge Eingeborene.
… und genau deswegen werden wir überall als Volldeppen wahrgenommen! Ist doch so.
Diese Aussage ließ mich aufhorchen und ich witterte ein Streitgespräch. Ich lag mit meiner Vermutung jedoch vollkommen daneben. Der junge Mann sprach von den Vertretern einer bayerischen Volkspartei. Der absolute Wahnsinn war das - auf einer abgeschiedenen Hütte, wo es aus Skischuhen dampft und sich der Wirt zu den Gästen an den Tisch setzt, erfuhr ich fundamentale Selbstkritik.
Irgendwann verlagerte sich der thematische Schwerpunkt des Gesprächs und es wurde klargestellt, dass es natürlich schon einen Unterschied machen würde, ob eine Frau aus Franken komme oder nicht. Nun gut.
Trotzdem war das ein wirklich schöner Auftakt für das neue Jahr!
Viele Bayern blicken momentan in die Berge oder auf die Wetterkarte und hoffen auf den ersten Schnee, der ja - so die Kommentare - nie wieder kommt. Grund ist die globale Erderwärmung und so. Ach so. Wer trotzdem ein paar Häuflein Schnee sehen möchte, muss schon auf die Zugspitze steigen ODER fahren. Maschinenkraft zur Bewältigung des Höhenunterschiedes gibt es auf deutscher Seite und in Tirol.
Ein praktischer Tipp: in Tirol ist die Fahrt auf den prominenten Aussichtspunkt 10,- € günstiger und man kann gleich noch TANKEN. Die Erwanderung eines Gipfels ist mit der Befahrung nicht vergleichbar - aber auch diese bietet ungeahnte Erkenntnisse. Schließlich eröffnet die Technik der breiten Öffentlichkeit einen Blick auf die Gipfel und lässt die Mühsal jeder Besteigung erahnen, von welcher dann möglicherweise Abstand genommen wird und die Berge dadurch etwas entlastet werden - so zumindest meine egoistische Vermutung…
Über dem Klingelschild meiner vorletzten Wohnung in Berlin stand mit schwarzem Edding geschrieben: „Ihr seid die Leute, die diesen Kiez kaputt machen!“. Gut, ich habe im Seitenflügel des zweiten Hinterhofs gewohnt und die Wohnung war alles andere als luxussaniert. Trotzdem habe ich mich als zugezogener Wessi irgendwie angesprochen gefühlt. Aus dem fernen München beobachte ich momentan, wie aus meiner alten Wahlheimat ein globales Start-Up Biotop entsteht.
Geld und gute Ideen treffen sich auf einer Cocktail-Party: Wenn Skype-Gründer Niklas Zennström in dieser Woche nach Berlin kommt, hat seine Risikokapitalfirma Atomico Vertreter von 40 jungen Internet-Unternehmen eingeladen.
Sicherlich ist Strukturschwäche und marode Bausubstanz für die Mehrzahl der Berliner keine gute Alternative zu Massentourismus, Institutionen, Medien und Startups – trotzdem musste ich heute an mein altes Klingelschild denken.